Laternenparken

Wir liefern Ihnen –  in Zusammenarbeit mit unserem Partnerunternehmen Leipziger Leuchten GmbH – Straßenleuchten mit Stromlademodul einschließlich kompletter Software bis hin zur  Backendlösung und Softwarewartung. Auf der diesjährigen HANNOVER MESSE konnten Sie sich über unsere Lösungen informieren.

Laternenparken auf der HANNOVER MESSE 2017

Unter Berücksichtigung ihrer vorhandenen Infrastruktur und ihrer spezifischen Wünsche entwickeln wir mit Ihnen passende Konzepte, um ihre bestehenden Leuchten mit einem Lademodul zur Ladestation aufzuwerten. Im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen liefern wir Ihnen auch ein Komplettpaket aus Lademodul und moderner Laterne mit LED-Technik.

Flexibel und zukunftssicher dank Modularität

Jedes gewachsene System, jeder Standort und nicht zuletzt jeder Kunde bringt seine ganz eigenen, individuellen Anforderungen mit sich. Wir haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, Ihnen ein System zu bieten, das sich genau diesen örtlichen Gegebenheiten und Wünschen bestmöglich anpasst und Sie nicht zu Kompromissen zwingt.

Zu diesem Zweck setzen wir auf ein System, das soft- und hardwareseitig modular aufgebaut ist. So können wir die Bedienoberfläche für Sie individualisieren, ohne hierfür Änderungen an der zentralen Ladesteuerung der Station vornehmen zu müssen. Neben einer signifikanten Zeitersparnis bei der Entwicklung Ihrer Lösung bleiben sie so trotzdem immer kompatibel zu dem Ursprungssystem. So profitieren Sie etwa von zukünftigen Updates ohne erneuten Aufwand.

Die Modularität im Bereich der Hardware zeigt sich beim Einsatz austauschbarer Komponenten. So unterstützen wir z.B. vier verschiedene RFID-Reader und aktuell zwei verschiedene Ladecontroller unterschiedlichster Hersteller.

Wir können für Sie jederzeit weitere Softwaremodule und Hardwarekomponenten einbinden, so dass Sie mit der technischen Entwicklung Schritt halten oder einfach bei Bedarf weitere Funktionalitäten integrieren ohne die Station tauschen zu müssen.

Alle Stationen verfügen über ein UMTS-Modem, können also aus der Ferne überwacht und mit Hilfe eines OCPP-fähigen Backendsystems bedient werden.

Die ersten vier Systeme stehen Ihnen zur Nutzung und Besichtigung in der Mozartstraße in Leipzig zur Verfügung.

anpassbar – zukunftssicher – modular

 

Hannovermesse 2016
Leipzig, Mozartstraße
Bedieneinheit
Bedieneinheit

Wir planen mit Ihnen

  • die Möglichkeiten der Erweiterung Ihrer vorhandenen Straßenbeleuchtung um die  Installation von Stromlademodulen für Elektrofahrzeuge
  • neue Infrastruktur für die sofortige oder spätere Installation von  Stromlademodulen

Technische Umsetzung

Die exakte technische Umsetzung richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten und muss dementsprechend für jedes Projekt individuell betrachtet werden.

Grundsätzlich existieren folgende zwei Umsetzungsvarianten:

1. „klassisches“ Laternenparken

  • Voraussetzung

Die Verkabelung der Laterne ist geeignet die zum Laden benötigte elektrische Leistung zu transportieren und bietet Dauerstrom bzw. kann entsprechend umgestellt werden.

  • Umsetzung

Die Versorgung der Laterne wird auf Dauerstrom umgeschaltet um zu jeder Tageszeit ein Elektrofahrzeug laden zu können. Anschließend werden das Stromlademodul und der Laternenkopf parallel geschalten um unabhängig voneinander arbeiten zu können.

  • Vorteile

Es müssen keine zusätzlichen Kabel verlegt werden. Das Lademodul kann direkt an die Laterne montiert werden. Der Installationsaufwand ist bei dieser Lösung der geringste.

  • Nachteile

Die Beleuchtung muss in jeder Laterne individuell geschaltet werden, etwa per Dämmerungsschalter oder Remote zum Beispiel über die UMTS-Verbindung des Lademoduls.

2. „paralleles“ Laternenparken

  • Voraussetzung

Keine

  • Umsetzung

Die bestehende Verkabelung der Laterne bleibt unberührt. Es wird ein neues Versorgungskabel von Laterne zu Laterne verlegt über welches das Lademodul mit Energie versorgt wird.

  • Vorteile

Die Berührungspunkte mit bestehender Infrastruktur und das Risiko negativer Einflüsse auf diese werden minimiert. Gleichzeitig wird vorhandenes Stadtmobiliar bestmöglich genutzt und das Straßenbild bleibt erhalten

  • Nachteile

In der Regel muss ein neuer Hausanschlusskasten gesetzt werden, um die Anbindung an das allgemeine Niederspannungsnetz herzustellen. Sollte keine nutzbare Leerverrohrung zwischen den Laternen existieren muss geschachtet werden.

Insbesondere dann, wenn ein Straßenzug neu gebaut oder instand gesetzt wird, also ohnehin Erdarbeiten durchgeführt werden, fällt der Unterschied im finanziellen und zeitlichen Aufwand zwischen beiden Varianten äußerst gering aus.

Für die Lichteinheit der Laterne eröffnen sich ebenfalls neue Möglichkeiten, da diese bei beiden Varianten ohne großen Mehraufwand durch den Embedded PC des Stromlademoduls gesteuert werden kann. Das bedeutet zum einen eine einfache Möglichkeit, den Leuchtkopf über das Internet von überall zu überwachen und zu steuern. Zum Anderen können auf dem Embedded PC äußerst komplexe Programme abgehandelt werden und so die Beleuchtung jeder einzelnen Laterne individuell oder als vollvernetztes intelligentes Gesamtsystem gesteuert werden.

 

Skizze ELT-Zuführung
Skizze ELT-Zuführung

 

Versorgung Laternenparken
Versorgung Laternenparken

 

 

IT-Infrastruktur
IT-Infrastruktur

 

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